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Dport schraeg PM-136 portd2 new gross PM-31 verlauf gr rl 

Dport schraeg PM-136 portd2 new gross PM-31 verlauf gr rl 

Produktbeschreibung

TITAN-PORT D (Dialyse) ist ein vollständig implantierbares PORT-System aus Titan als Zugangsmöglichkeit zur Durchführung einer veno-venösen Dialyse. Das Set beinhaltet je nach Produkt eine oder zwei geeignete Portkammern mit selbstverschließender Silikonmembran und dem jeweiligen passenden Portkatheter, Schrauben zur Fixierung. Jedem System sind außerdem passende Spezialpunktionskanülen, Einführbesteck, Tunnelizer, Gebrauchsanweisung und Patientenpaß beigefügt. 

Die Portgehäuse (-Kammern) bestehen jeweils aus hypoallergenem, biokompatiblem Titan. Das Material hat keine magnetischen Eigenschaften. Die Kammer besitzt folgende Maße: Breite 24 mm, Länge 36 mm, Höhe 17,5 mm, Gewicht 25 g und Innenvolumen 0,6 ml, einem Ausflussröhrchen von Durchmesser 3,5 mm. In der Bodenplatte befinden sich jeweils zwei Nahtlöcher zur Fixierung des Systems an der Muskelfascie. Portgehäuse und Katheter sind jeweils dekonnektierbar und werden über einen Dreh-Schraub-Mechanismus mit einer Hülse über das Ausflussröhrchen miteinander verbunden.

Die Silikonmembran im Port kann mit der dazugehörigen stanzfreien Spezialpunktionskanüle vielfach (bis 1000 mal) punktiert werden. Sie zeichnet sich durch hohe Druckstabilität aus. Die Membran hält die Nadel in Position.

Es stehen 2 unterschiedliche Systeme mit doppellumigem PU-Katheter 14 F und einlumigem Silikonkatheter 12 French zur Verfügung.

Der doppellumige PU-Katheter 14 F hat am distalen Ende zwei Öffnungen entsprechend dem innenliegenden geteilten Verlauf, erkennbar auch an der jeweiligen Markierung. Der längere Schenkel dient dem Blutausfluss, die hintere Öffnung mit zwei zusätzlichen seitlichen Löchern dient dem Bluteinfluss. Das Innenvolumen des längeren Schenkels beträgt 2,3 ml, des kürzeren Schenkels 2,2 ml. Durch den Abstand der Öffnungen und der natürlichen Blutströmungsrichtung des Venenblutes zu den zentralen Blutgefäßen wird so eine Vermischung von Blut minimalisiert und für den Effekt der "Blutwäsche" unerheblich. Die zu- und abführenden Schenkel des Katheters werden entsprechend mit den beiden implantierten Ports verbunden. Diese Anteile sind bei Bedarf auch zu kürzen.

Der einlumige Silikonkatheter 12 F mit Außendurchmesser 4,0 mm, Innendurchmesser 2,5 mm, Gesamtlänge 40 cm und Innenvolumen 1,6 ml, hat am distalen Ende 6 Seitenlöcher, eine rund angeformte Spitze und ist bei Bedarf am proximalen (nicht perforierten) Ende auch zu kürzen. Die distale, rund geformte Spitze verhindert nach Implantation eine Flotation der Katheterspitze am Verweilort, z.B. durch Sog oder Pulsation im Blutgefäß und vermindert die Anlagerung an die Gefäßwand, wodurch auch die Durchflussrate verbessert wird.

Für die Punktion der Membranen dürfen ausschließlich die dazugehörigen Spezialpunktionskanülen verwendet werden!

Um die für Dialysezwecke notwendige Blutdurchflussrate zu erreichen, benötigt man entsprechend großvolumige Kanülen z. B. DPK 1835 und DPK 2035. Diese zeichnen sich durch einen Spezialschliff aus, um eine Fragmentierung von Silikonpartikeln sowie die Ausstanzung eines Stichkanals in der Membran zu vermeiden. Jedem System sind entsprechend geeignete Kanülen beigefügt. Diese stehen separat für die weiteren Anwendungen zur Verfügung.

Der beiliegende Patientenpass wird vom implantierenden Arzt vollständig ausgefüllt und dem Patienten / Patientin ausgehändigt, die / der den Pass stets bei sich führen sollte.
Die Gebrauchsanweisung sollte auch dem weiterbehandelnden Arzt sowie dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen.
Der Inhalt des Sets ist auf dem Etikett der doppelt sterilen Blisterverpackung vermerkt.

Technische Daten

 Art.Nr. Port Katheter PZN
  Material Breite
mm
Länge
mm
Höhe
mm
Septum
Ø mm
Gewicht
g
Volumen
ml
Material French Volumen ml  
111252 D-PU
Hämodialyse
Titan 24 36 17,5 12 <25 0,6 PU
doppellumig
14 längerer Schenkel: 2,3
kürzerer Schenkel: 2,2
01674462
111255 D
Hämodialyse
Titan 24 36 17,5 12 <25 0,6 Silikon
einlumig
12 Katheter 40cm: 1,6
Katheter 60cm: 2,9
01674166

inklusive Einführbesteck und Tunnelizer

Einführbestecke

Einführbestecke
Art.-Nr. Artikelbezeichnung PZN
ITS 432013 13 F Einführbesteck 13 F, peel-away 02260805
ITS 432015 15 F Einführbesteck 15 F, peel-away 08439480


info ports5 big PM-126 verlauf gr rl

Portkanülen

Produktbeschreibung zu Portkanülen

Die Verwendung der zugehörigen Spezialkanülen ist obligat.

  1. DPK 1835, Dialyseportkanüle mit Spezialdesign mit geschlossener Spitze und Seitenloch.
  2. DPK 2035, Dialyseportkanüle mit Mandrin und Needle free Adapter für die Anwendung an implantierten Dialyseportsystem und Peritonealdialyseportsystemen - mit großem Durchmesser zur Erzielung der notwendigen Durchflussrate für die Dialyse - fragmentationsfrei durch Spezialschliff mit Innenmandrin
Art.-Nr. Kanülen PZN
  Ø mm Stichlänge mm Gauge Volumen ml VE Extra  
DPK 1835 1,8 35 15 1,0 25 St. mit Schlauch 05108104
SFN 1835 G 1,8 35 15 1,0 25 St. gerade mit Luer/Lockansatz
(optional mit Schlauch)
10838997
SFN 1835 B 1,8 35 15 1,0 25 St. gerade mit Schlauch 12363630
DPK 2035 2,0 35 14 0,27 25 St. mit Mandarin + Needle free Adapter 02429581


PM-15
 PM-80 verlauf gr rl


BESTELLmöglichkeit

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Gebrauchsinformationen

portd schraeg gross portd2 new gross PM-31 verlauf gr rl

INDIKATIONEN
Die TITAN-Port-Katheter Systeme ermöglichen einen wiederholten Zugang zum Gefäßsystem z.B.

  • primär
  • als Alternative bei Versagen anderer Zugangswege zur längerfristigen Dialyse z. B. wie Cimino-Shunt, Sheldon-Katheter, Gortex-Prothese u.ä.

KONTRAINDIKATIONEN
TITAN-PORT-Systeme sollten nicht eingesetzt werden bei:

  • einer sehr seltenen, aber möglichen Unverträglichkeit von Silikon, Titan oder Polyurethan
  • Verdacht auf Bakteriämie / Sepsis
  • Disseminierter intravasaler Gerinnung (DIC)

KOMPLIKATIONEN und mögliche NEBENWIRKUNGEN
U. a. können nachstehend Komplikationen Nebenwirkungen auftreten:

  • OP-Komplikationen
  • Implantatunverträglichkeit
  • lokale Rötungen / Ödeme / Hämatome
  • Infektionen
  • Diskonnetion oder Dislokation
  • Thrombose / Embolie
  • Membran- oder Katheterluxation
  • Paravasate bei fehlerhafter Handhabung
  • Schädigung des umliegenden Gewebes
  • Undichtigkeit von Gehäuse, Septum, Verbindung
  • Luftembolie
  • Herzrhytmusstörungen

ANWENDUNGSHINWEISE /PORTIMPLANTATION

Achtung: Während der Implantation ist unbedingt auf aseptische Bedingungen zu achten!

  • Für die Implantation von Port und Katheter stehen verschiedene chirurgische Möglichkeiten zur Verfügung (auch in Seldinger- Technik)

Auswahl, Entscheidung und Durchführung liegen in der Verantwortlichkeit des implantierenden Arztes.
Die Implantation erfolgt in der Regel in Intubationsnarkose.
Mögliche Implantationsstellen sind v. a. die V. jugularis interna, auch alternative Lokalisationen sind möglich.
Die nachfolgende Implantationsempfehlung ist ein Beispiel für das mögliche bzw. übliche chirurgische Vorgehen.


VORBEREITUNG

  • Vor der Implantation wird der Katheter mit 0.9%igen Nacl-Lösung aufgefüllt. Das proximale Ende wird mit Gefäßklammer geschlossen
  • Dabei zum Verschluss die beigefügten Klemmen benutzen.
  • Die Portkammer ebenfalls auffüllen und entlüften. Halten Sie dabei das Ausflußröhrchen des Ports nach oben, damit die restliche Luft entweichen kann. Verwenden Sie hierzu die beigefügte Punktionskanüle.
  1. Freilegen der Vena jugularis interna (Supraclaviculärschnitt)
  2. Anzügeln nach distal und proximal
  3. Subclaviculärschnitt
  4. Subcutaner Tunnel zwischen beiden Schnitten
  5. Subcutanes Präparieren von zwei Taschen
  6. Katheterspitze vom Subclaviculärschnitt bis Supraclaviculärschnitt subcutan unter Tunnelung vorschieben
  7. Kleine Venotonie (cave Luftembolie!). Einschieben der Katheterspitze 15-20 cm bis zur V. cava superior bzw. Vorhof (Lagekontrolle durch intraatriale EKG-Abteilung oder RÖ-Durchleuchtung)
  8. Tabaksbeutelnaht an der Venotomie
  9. Katheterende entsprechend an Port anschließen
  10. Das Katheterende auf das Ausflußröhrchen der Ports schieben und mit Schraube fixieren.
  11. Portkammer subcutan möglichst weit vom Hautschnitt plazieren, evtl. fixieren.
  12. Hautnähte

PFLEGE DES SYSTEMS / SPEZIELLE ANWENDUNGSHINWEISE

  • Vor jeder Behandlung muss die korrekte Lage des Portgehäuses getastet werden und sichergestellt sein, dass keine Wunde oder Infektion vorliegt.

GEBRAUCHSANWEISUNG

  • Hautdesinfektion
  • Mit Spezialpunktionskanüle (wie beigefügt) Portseptum punktiere, cave Luftembolie
  • Durchgängigkeit mit Kochsalzlösung prüfen und an den das Dialysesystem anschließen
  • Nach Beendigung der Dialyse die Portkammern mit Nacl 0,9 auffüllen (bzw. Heparin, Taurolidin, Citrat)
  • Unter leicht positivem Druck die Punktionskanüle entfernen
  • Hautdesinfektion, trocken abdecken

Cave:

  • Zur Punktion der Portkammern ausschließlich die dazugehörigen Spezialpunktionskanülen verwenden (Durchflussrate ca. 300 ml/ Min)
  • Katheter- oder Portverschlüsse durch Thrombusbildung können meist durch Lysierung mit Streptokinase / Urino kinase behoben werden (z.B. 5000 IE/ml Nacl 0,9%, kleine Lösungsmengen intervallweise injizieren, einwirken lassen und Durchgängigkeit prüfen

Ursache für einen ungewöhnlich hohen Punktionswiderstand können sein:

  • die Nadelspitze ist nicht korrekt im Port-Hohlraum plaziert
  • Fibrinablagerungen bzw. ein Thrombus verstopfen Katheter oder Port
  • der Katheter ist abgeknickt
  • bei erfolgloser Blutspiration sollte zunächst die Portkammer gespült und die Lage des Patienten etwas geändert werden.

(Die genannten Konzentrationen sind Empfehlungen, sie müssen immer der allgemeinen Situation des Patienten angepaßt werden und liegen im Verantwortungsbereich des behandelnden Arztes. Bezogen auf alle verwendeten Medikamente und Flüssigkeiten wird grundsätzlich auf die Beipackzettel der jeweiligen Pharmahersteller verwiesen. Die Besonderheiten der Dialyse sind zu beachten. Die Portsysteme stellen lediglich einen Zugangsweg zur veno-venösen Dialyse dar, ohne auf die Funktion Einfluß zu nehmen.)


INDIKATIONEN ZUR EXPLANTATION

  • Wegfall der Notwendigkeit
  • Irreversibler Verschluß des Systems
  • Membran- oder Katheterundichtigkeit
  • Thrombosierung ( V. jugularis, V. subclavia, V. cava)
  • Infektion

WARNHINWEISE

  • Den Port am Subcutangewebe mit einzelnen Nähten fixieren oder in einer kleinstmöglichen Port-Tasche platzieren, um ein Verrutschen zu vermeiden.
  • Den Katheter mit der Vene durch eine ausreichend feste, aber nicht strangulierende Naht fixieren.
  • Es ist auf eine feste Verbindung zwischen Injektionskammer und Katheter zu achten.

Nach längerer Liegezeit bzw. Gebrauch des Systems insbesondere auf Undichtigkeit der Membran durch Punktionshäufigkeit achten.
Eine Punktionsfrequenz bis ca. 1000 Punktionen mit Spezialkanüle ermöglicht bei komplikationslosem Verlauf eine entsprechende Verweildauer abhängig von der Dialysefrequenz.
Der Austausch der Portkammer bei Undichtigkeit der Silikonmembran ist möglich, auch in Lokalanästhesie.


VORSICHTSMASSNAHMEN
Sterilität
Kompromissloser sterile bzw. streng hygienischer Umgang mit den TITAN-PORT-Systemen ist unabdingbar, hierzu gehören u. a.

  • Implantation unter sterilen OP-Bedingungen
  • Händedesinfektion , Hautdesinfektion
  • Sterile Handschuhe bei den Anwendungen
  • Sterile Produkte verwenden

ÜBERWACHUNG
Durch die regelmäßig erforderlichen Anwendungen und anschließende Pflege der PORT-Systeme ist eine kontinuierliche Überwachung an sich gegeben.
Der Gebrauch eines Port-Systems sollte nicht von Ärzten / medizinischem Personal durchgeführt werden, die nicht mit dem Produkt und / oder möglichen Komplikationen vertraut sind. Komplikationen können jederzeit während und nach dem Eingriff auftreten.

PM-136 portd2 new gross PM-31 verlauf gr rl

INDIKATIONEN
Die TITAN-Port-Katheter Systeme ermöglichen einen wiederholten Zugang zum Gefäßsystem z.B.

  • primär
  • als Alternative bei Versagen anderer Zugangswege zur längerfristigen Dialyse z. B. wie Cimino-Shunt

Der Vorteil liegt in der Anwendung eines geschlossenen Systems mit geringerer Infektionsrate und längerer Verweildauer-möglichkeit. Insbesondere wird dadurch auch die Lebensqualität des Patienten deutlich verbessert.


KONTRAINDIKATIONEN
TITAN-PORT-Systeme sollten nicht eingesetzt werden bei:

  • einer sehr seltenen, aber möglichen Unverträglichkeit von Silikon, Titan oder Polyurethan
  • Verdacht auf Bakteriämie / Sepsis
  • Disseminierter intravasaler Gerinnung (DIC)

KOMPLIKATIONEN und mögliche NEBENWIRKUNGEN
U. a. können nachstehend Komplikationen Nebenwirkungen auftreten:

  • OP-Komplikationen
  • Implantatunverträglichkeit
  • lokale Rötungen / Ödeme / Hämatome / Infektionen
  • Diskonnetion oder Dislokation
  • Thrombose / Embolie
  • Membran- oder Katheterluxation
  • Paravasate bei fehlerhafter Handhabung
  • Schädigung des umliegenden Gewebes
  • Undichtigkeit von Gehäuse, Septum, Verbindung
  • Luftembolie
  • Herzrhytmusstörungen

ANWENDUNGSHINWEISE /PORTIMPLANTATION

Achtung: Während der Implantation ist unbedingt auf aseptische Bedingungen zu achten!

  • Für die Implantation von Port und Katheter stehen verschiedene chirurgische Möglichkeiten zur Verfügung (auch in Seldinger- Technik)

Auswahl, Entscheidung und Durchführung liegen in der Verantwortlichkeit des implantierenden Arztes.
Die Implantation erfolgt in der Regel in Intubationsnarkose.
Mögliche Implantationsstellen sind v. a. die V. jugularis interna, auch alternative Lokalisationen sind möglich.
Die nachfolgende Implantationsempfehlung ist ein Beispiel für das mögliche bzw. übliche chirurgische Vorgehen.


VORBEREITUNG

  • Vor der Implantation wird der Katheter mit 0.9%igen Nacl-Lösung aufgefüllt. Das proximale Ende wird mit Gefäßklammer geschlossen
  • Dabei zum Verschluss die beigefügten Klemmen benutzen.
  • Die Portkammer ebenfalls auffüllen und entlüften. Halten Sie dabei das Ausflußröhrchen des Ports nach oben, damit die restliche Luft entweichen kann. Verwenden Sie hierzu die beigefügte Punktionskanüle.
  1. Freilegen der Vena jugularis interna (Supraclaviculärschnitt)
  2. Anzügeln nach distal und proximal
  3. Subclaviculärschnitt
  4. Subcutaner Tunnel zwischen beiden Schnitten
  5. Subcutanes Präparieren von zwei Taschen
  6. Katheterspitze vom Subclaviculärschnitt bis Supraclaviculärschnitt subcutan unter Tunnelung vorschieben
  7. Kleine Venotonie (cave Luftembolie!). Einschieben der Katheterspitze 15-20 cm bis zur V. cava superior bzw. Vorhof (Lagekontrolle durch intraatriale EKG-Abteilung oder RÖ-Durchleuchtung)
  8. Tabaksbeutelnaht an der Venotomie
  9. Katheterende entsprechend an Port anschließen
  10. Das Katheterende auf das Ausflußröhrchen der Ports schieben und mit Schraube fixieren.
  11. Portkammer subcutan möglichst weit vom Hautschnitt plazieren, evtl. fixieren.
  12. Hautnähte

PFLEGE DES SYSTEMS / SPEZIELLE ANWENDUNGSHINWEISE

Vor jeder Behandlung muss die korrekte Lage des Portgehäuses getastet werden und sichergestellt sein, dass keine Wunde oder Infektion vorliegt.


GEBRAUCHSANWEISUNG

  1. Hautdesinfektion
  2. Mit Spezialpunktionskanüle (wie beigefügt) Portseptum punktieren, cave Luftembolie!
  3. Durchgängigkeit mit Kochsalzlösung prüfen und an den entsprechenden zu- und abführenden Schenkeln der Dialysemaschine anschließen

Achtung! Um Verwechslungsgefahr zu vermeiden immer entsprechend der Abbildung Einfluss- und Ausflussrichtung beachten!

  1. Nach Beendigung der Dialyse die Portkammern mit Nacl 0.9% auffüllen (bzw. Heparin, Taurolidin, Citrat)
  2. Unter leicht positivem Druck Punktionskanüle entfernen
  3. Hautdesinfektion, trocken abdecken

Cave:

  • Zur Punktion der Portkammern ausschließlich die dazugehörigen Spezialpunktionskanülen verwenden (Durchflussrate ca. 300 ml/ Min)
  • Katheter- oder Portverschlüsse durch Thrombusbildung können meist durch Lysierung mit Streptokinase / Urino kinase behoben werden (z.B. 5000 IE/ml Nacl 0,9%, kleine Lösungsmengen intervallweise injizieren, einwirken lassen und Durchgängigkeit prüfen

Ursache für einen ungewöhnlich hohen Punktionswiderstand können sein:

  • die Nadelspitze ist nicht korrekt im Port-Hohlraum plaziert
  • Fibrinablagerungen bzw. ein Thrombus verstopfen Katheter oder Port
  • der Katheter ist abgeknickt
  • bei erfolgloser Blutspiration sollte zunächst die Portkammer gespült und die Lage des Patienten etwas geändert werden.

(Die genannten Konzentrationen sind Empfehlungen, sie müssen immer der allgemeinen Situation des Patienten angepaßt werden und liegen im Verantwortungsbereich des behandelnden Arztes. Bezogen auf alle verwendeten Medikamente und Flüssigkeiten wird grundsätzlich auf die Beipackzettel der jeweiligen Pharmahersteller verwiesen. Die Besonderheiten der Dialyse sind zu beachten. Die Portsysteme stellen lediglich einen Zugangsweg zur veno-venösen Dialyse dar, ohne auf die Funktion Einfluß zu nehmen.)


INDIKATIONEN ZUR EXPLANTATION

  • Wegfall der Notwendigkeit
  • Irreversibler Verschluß des Systems
  • Membran- oder Katheterundichtigkeit
  • Thrombosierung ( V. jugularis, V. subclavia, V. cava)
  • Infektion

WARNHINWEISE

  • Die Ports am Subcutangewebe mit einzelnen Nähten fixieren oder in einer kleinstmöglichen Porttasche platzieren um ein Verrutschen zu vermeiden
  • Den Katheter mit der Vene durch eine ausreichende feste, aber nicht strangulierende Naht fixieren
  • Auf eine feste Verbindung der jeweiligen Katheter und Portkammern achten
  • Die besondere Bedeutung der zu- und abfließenden Enden des doppelläufigen Katheters beim Anschluss an die Portkammern entsprechend der Lokalisation beachten um den notwendigen Effekt am Austrittsende zu gewährleisten!

Nach längerer Liegezeit bzw. Gebrauch des Systems insbesondere auf Undichtigkeit der Membranen durch Punktionshäufigkeit achten. Eine Punktionsfrequenz bis ca. 1000 Punktionen mit Spezialkanüle ermöglicht bei komplikationslosem Verlauf eine entsprechende Verweildauer abhängig von der Dialysefrequenz.
Der Austausch einer einzelnen Portkammer bei Undichtigkeit der Silikonmembran ist möglich, auch in Lokalanästhesie.


ÜBERWACHUNG
Durch die regelmäßig erforderlichen Anwendungen und anschließende Pflege des Systems ist eine kontinuierliche Überwachung an sich gegeben.
Der Gebrauch sollte nicht von Ärzten/ medizinischem Personal durchgeführt werden die nicht mit dem Produkt und / oder möglichen Komplikationen vertraut sind. Komplikationen können jederzeit während und nach dem Eingriff auftreten.
Bis zu ihrem Gebrauch sind die verpackten Produkte möglichst bei einer Temperatur zwischen 5° und 30° C trocken zu lagern. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Keine Produkte aus beschädigter Verpackung benutzen.

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